Die Urteilsregeln
Zuletzt aktualisiert 21.5.2026
Der Vergleich aus 7.1 liefert zwei Eingaben: Ziel-Stärke und Hindernis-Stärke. Die Urteilsregeln verwandeln diese Eingaben in ein benanntes Urteil.
So gleitet die Deutung nicht in Eindruck ab. Wir sagen nicht „es fühlt sich gut an“ oder „die Tafel wirkt etwas besorgniserregend“. Wir benennen die ausgelöste Regel und erklären dann, warum.
Das Gewünschte ist klar etabliert, und die gegnerische Kraft hat wenig Hebel.
Das Gewünschte hat den Vorteil, selbst wenn die Tafel nicht überwältigend ist.
Beide Seiten können stark sein, beide können schwach sein, oder die Beweise sind geteilt. Suche den Mechanismus.
Die gegnerische Kraft hat den Vorteil, und das Gewünschte kann sich kaum halten.
Dem Gewünschten fehlt nutzbare Kraft, während die gegnerische Kraft aktiv ist.
Kann das Ziel nicht gewählt werden, hat der Vergleich kein Fundament. Die richtige Ausgabe ist Unsicherheit.
Das Muster
Die meisten echten Deutungen liegen nicht in den sauberen Ecken. Die sauberen Ecken sind leicht: starkes Ziel mit schwachem Hindernis oder schwaches Ziel mit starkem Hindernis.
Die Mitte ist, wo Leser nachlässig werden. Gemischt ist kein Mittelpunkt zwischen Ja und Nein. Es bedeutet, die Tafel trägt Konflikt. Eine gemischte Tafel mit klarem Freigabe-Mechanismus kann dennoch ein nützliches Urteil ergeben. Eine gemischte Tafel ohne Freigabe-Mechanismus bleibt wirklich ungelöst.
Erfinde keine zusätzlichen Ergebniskategorien, um präziser zu klingen. Der Regelname bleibt grob; Nuance gehört in den Mechanismus, die Zeitfestlegung und das Vertrauen.
Die genauen Grenzen lauten:
| Ziel-Stufe | Hindernis-Stufe | Regel |
|---|---|---|
| Sehr stark | Schwach, sehr schwach oder abwesend | Sehr günstig |
| Stark | Schwach, sehr schwach oder abwesend | Günstig |
| Schwach | Stark oder sehr stark | Ungünstig |
| Sehr schwach oder abwesend | Stark oder sehr stark | Sehr ungünstig |
| Sonstige Paarung | Sonstige Paarung | Gemischt |
| Kein verantwortliches Ziel gewählt | Beliebig | Unsicher |
Das ist absichtlich streng. Ein starkes Ziel gegen ein starkes Hindernis ist nicht günstig. Ein schwaches Ziel gegen ein schwaches Hindernis ist nicht ungünstig. Beides ist gemischt, weil Stärke allein keinen Sieger gewählt hat.
Verwende die zusammengesetzte Ziel-Stufe und die zusammengesetzte Hindernis-Stufe.
Sehr günstig, günstig, gemischt, ungünstig, sehr ungünstig oder unsicher.
Sage, was das Urteil erzeugt und was sich ändern müsste, damit es sich auflöst.
Beispiele
Die Studien-/Dokumentenlinie ist stark und verstärkt, während die Konkurrenzlinie schwach ist. Die Tafel stützt den Erfolg.
Die Vermögenslinie ist stark und vorhanden, während der Gegenlinie Kraft fehlt. Das Geld ist erhältlich.
Die Vater-Linie ist stark, doch ein verborgener Angreifer ist aktiv und die Stütze ist gebunden. Das Ergebnis hängt vom Freigabe-Tag ab.
Die Vermögenslinie ist wurzellos und ungestützt, während gegnerischer Druck Kraft hat. Der Kauf sollte vermieden werden.
Quellgrundlage: Yehe Laoren, Zengshan Buyi; Quellsynthese zur Stärke, Abschnitt zu Entscheidungsregeln.
Fall-Beispiele sind Kalibrierung, keine neuen Regeln. Die Prüfungs- und Geld-Beispiele zeigen die günstige Ecke. Die Beispiele zu schlechtem Handel und langer Krankheit zeigen die ungünstige Ecke. Fall 1 zeigt, warum „gemischt“ dennoch lesbar sein kann, wenn die Tafel einen Freigabe-Pfad anbietet.
Zwei Fehler, die du vermeiden solltest
„Leicht günstig“ oder „mäßig schlecht“ gibt es nicht in der Mechanik. Füge Nuance in der Erklärung hinzu, nicht im Regelsatz.
Gemischt ist Konflikt. Es wird erst lesbar, wenn die Tafel einen Mechanismus zeigt, der erklärt, wie sich der Konflikt auflöst.
Sehr ungünstig ist ein klares Negativ. Unsicher heißt, dass die Tafel kein Fundament für ein verantwortliches Urteil bot.
Wo uns das hinführt
Die Urteilsregel ist das Rückgrat der Prognose. Als Nächstes prüfen wir die gesamte Tafel, um zu sehen, ob diese Prognose gut gestützt oder brüchig ist.